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Mit CeraPUR® hält die Schaumraupe dicht, auch wenn die Oberfläche zerstört ist

Autor: Dr. Andreas Brück (CeraCon GmbH)

Weikersheim, 06.09.2017. Dichtungen sind allgegenwärtig. Sie begleiten uns jeden Tag in unterschiedlichen Funktionen durch den Alltag. Oftmals verlängern sie die Lebensdauer des eigentlichen Produkts erheblich oder machen deren Einsatz überhaupt erst möglich. Denken wir z.B. an das liebste Spielzeug der Deutschen, das Automobil, bei dem wohl kaum noch eine Baugruppe ohne eine Dichtung auskommt. Erfüllt dieses kleine Hilfsmittel einmal nicht seine Funktion, ist der Ärger schnell groß.

So unterschiedlich die jeweiligen Teile und Einsatzgebiete der eigentlichen Produkte sind, so unterschiedlich sind auch die Anforderungen an eine Dichtung. Bei Dingen des normalen Alltags sind die großen Herausforderungen in der Regel Wasser, Staub und Schmutz. Die Herausforderungen auf Seiten der industriellen Serienfertigung sind häufig komplexe dreidimensionale Geometrien der Bauteile bei mittleren bis sehr hohen Stückzahlen und kurzen Zykluszeiten. Das Dichtungskonzept aus dem Hause CeraCon bestehend aus dem Material CeraPUR® F15 in Verbindung mit dem Aufschäumequipment CeraFLOW® bietet im FIPFG-Verfahren (“Formed-In Place Foam Gasket”) eine automatisierte, verlässliche, benutzerfreundliche und flexible Form der industriellen Serienfertigung. Das Material CeraPUR® F15 ist eine einkomponentige Polyurethan-Formulierung, die mit Luft unter Druck eine homogene Schaummasse bildet und bei Wärmeeinwirkung zu einem feinporigen, überwiegend geschlossenzelligen Elastomerschaum aushärtet.

Im sogenannten FIPFG-Verfahren wird dieses (zäh)flüssige Material in Form einer Schaumraupe direkt auf das Bauteil appliziert. Die Vorteile in der Verarbeitung des einkomponentigen, wärmeaushärtenden und physikalisch geschäumten Dichtungskonzepts im Vergleich zu konventionellen Dichtungen aus z.B. 2K-PUR besteht in der Kombination aus:

  • hoher Präzision beim Auftrag der Raupe, selbst bei kleinen Dimensionen ohne Nut (< 1,5 mm)
  • einer hohen Prozesssicherheit und Verfügbarkeit des Equipments (> 95 %)
  • sehr hoher Flexibilität durch Variation der Parameter
  • einer überwiegend geschlossenzelligen Schaumstruktur
  • extrem geringer Materialverlust / Sondermüll durch Spülvorgänge des Dosiersystems

Die geschäumte und noch flüssige Dichtungsmasse ist auf dem Bauteil formstabil und härtet in wenigen Minuten bei ca. 60°C aus. Die Aushärtung in der Serienfertigung erfolgt in Abhängigkeit der Wärmekapazität des Bauteils in der Regel bei einer Ofentemperatur von 80°C in ca. 5 Minuten. Die PUR-Dichtung ist nach der Wärmebehandlung in einem Thermosystem ausgehärtet und kann nach dem Abkühlen verbaut werden…

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Frau Bärbel Haas

Öffentlichkeitsarbeit

Telefon: +49(0)7934-9928-651
Telefax: +49(0)7934-9928-600
Email: pr@ceracon.com

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